Dienstag, 15. Oktober 2019

Reisetagebuch Teil 1 plus Ideen und Tipps für den Inhalt

Nach dem Urlaub hatte mich mein Fotografenalltag gleich wieder voll im Griff. Vielleicht kennst Du das Gefühl man müsse erstmal die versäumte Zeit wieder reinholen. Dann noch so ein oberhammermäßiges sonniges Herbstwochenende, gebe ich zu, hat mich nicht motiviert zum bloggen. Wenn die Sonne scheint habe ich immer den Drang nach draußen gehen zu müssen. Es könnte ja das letzte mal sein *lach*.

Dennoch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Heute zeige ich Dir den ersten Teil meines Reisetagebuch.

Was ich alles in meinem Reisegepäck für mein Reisetagebuch hatte kannst Du Dir hier anschauen: KLICK


Reisetagebuch selbst gemacht 
In der Regel mache ich zu Anfang immer mein Kofferklebeband das bei der Gepäckaufgabe an den Koffer kommt mit rein. Leider hatte die Putzfrau vom Hotel das als unwichtig angesehen und weggeworfen. - Aber darf sie das eigentlich?

Welche Stempelauswahl ich dabei hatte kannst Du hier nachlesen: KLICK

Innenseiten Reisetagebuch 

Über den Tag sammle ich alle möglichen Dinge die ich dann einkleben kann. Da ich mich nur zwischen Hotel, Strand und Abendessen, klar auch Eis essen - eigentlich das Wichtigste - bewegte, gab es für mich nicht so viele Dinge zum sammeln. Weiter unten habe ich eine kleine Liste mit Ideen zusammen gestellt über Dinge die mit ins Album können.



Sammle und fotografiere alles Interessante das Dich an den erlebten Urlaubsmoment erinnert.

Ideen und Tipps für ein Reisetagebuch:


  • Fotografiere ruhig auch mal Deinen Koffer beim packen und oder mache eine Packliste, da kannst Du später auch einmal nachschauen für die nächste Reise was für Dich war. 
  • Boardkarte, Kofferband, Untersetzer, Verpackungen usw.
  • Eintrittskarten, Restaurantrechnungen, Visitenkarten, Prospekte der besuchten Location. Von Prospekten, Flyers usw. kannst Du jede menge ausschneiden und in das Reisetagebuch mit einkleben. Das eignet sich besonders dafür wenn man selbst nicht so gerne schreibt.
  • Postkarten kaufen und die Bilder sowie Ortsnamen ausschneiden. Postkarten sind auch eine gute Alternative wenn es keine Möglichkeit gibt Fotos gleich auszudrucken. Solch ein Reisetagebuch habe ich vor 10 Jahren gemacht. Da hatte ich noch nichts zum ausdrucken. Anschauen kannst Du Dir diese Variante hier: "Reisetagebuch mit Postkarten" und noch eins hier: KLICK
  • Prinzipiell kannst Du alles reinpacken. Beachte dabei die dicke der Materialien zum Beispiel: Eistüte anstatt Eisbecher.
  • Du kannst trotzdem Steine, Treibholz und Muscheln sammeln und Sand in einer kleinen Tüte mitnehmen. Zuhause füllst Du es in ein Glas und verwendest es als Dekoration. Beschriftung nicht vergessen wo und wann das war.
  • Sand kann mit einem Stück Tesafilm mit ins Album geklebt werden.
  • Muscheln, Treibholz, Steine usw. können auch das Cover des Reisetagebuchs verzieren.




Die Fotoauswahl für das Reisetagebuch

Immer wieder werde ich gefragt wie ich das mache mit der Fotoauswahl. Es sind doch immer so viele und die passen doch nie in ein Album und oder Minialbum.

Ich mache das so:

  • Jeden Abend suche ich mir meine Favoriten Fotos für den erlebten Tag für das Reisetagebuch aus. Die Fotos drucke ich mit dem HP sproket Vorort aus. Bildgröße = 6X9 cm. Anschauen kannst Du ihn hier KLICK.  Für mein Reisetagebuch finde ich die Qualität ausreichend. Für meine Alben später mache ich mir richtige Ausdrucke. Da kann ich dann auch mit der Bildgröße variieren.


Fotos kann man nie genug machen, das ich weiß ich nur zu gut. Doch am Ende sollten nur die Favoriten gespeichert und aufs Papier gebracht werden. Alle anderen sind wir mal ganz ehrlich schauen wir uns nie wieder an und benötigen nur Speicherplatz.

Damit Du nicht in der Bilderflut untergehst empfehle ich Dir täglich Deine Favoriten auszuwählen für die bessere Übersicht. Am gleichen Tag sind die Emotionen noch so Aktuell da fällt es Dir viel leichter als Zuhause Tausende von Bilder sichten und sortieren zu müssen. Außerdem sparst Du Dir wenn Dich der Alltag wieder hat ganz viel Zeit. Den Rest am besten gleich löschen. Ich bin mir Sicher Du wirst später kein Foto vermissen. Das mache ich mit allen Kameras und einschließlich Handy.


    Meine 3 Auswahlkriterien von meinen Urlaubsfotos:

    1. Gleiches Motiv egal ob Landschaft oder Person/Personen ich suche mir das Beste aus. Der Rest wird gelöscht. 
    2. Bei Bilderserien wähle ich 3-5 Favoriten aus die farblich und vom Bildausschnitt zusammen harmonieren, vor allem sollten sie eine Geschichte erzählen. Der Rest wird gelöscht.
    3. Die Bildqualität, sprich Belichtung, zu hell, zu dunkel usw. fliegen bei mir auch gleich raus.




    Im nächsten Beitrag zeige ich Dir den Rest inklusive Einband meines Reisetagebuchs. 

    Bis dahin eine gute Zeit.
    Alles liebe Anne

    Kommentare:

    1. Liebe Anne,
      Dein Tagebuch ist unglaublich toll geworden. Ich bewundere dass du es so schnell geschafft hast. Bei mir geht das alles soooo langsam. Habe noch x Reisealben zu machen...ich komme nicht hinterher.

      Die Tips zur Bildauswahl sind super. Mir fällt es extrem schwer die "richtigen" Bilder auszuwählen. Man macht viel zu viele Fotos. Ich lösche zwar auch oft und sofort die schlechten Bilder. Aber es bleiben am Schluss immer viel zu viele übrig.


      Bin auf den Rest des Albums gespannt.

      Liebe Grüsse
      Nadia

      PS: Eine Frage zum Drucken. Druckst du deine Fotos zu Hause (wenn ja, welchen Drucker hast du) oder in einem Fotolabor? Hast du Tips. Wir Scrapper benutzen ja unterschiedliche Formate und nicht jedes Labor bietet das an.

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    2. Liebe Nadia,

      vielen Dank das freut mich sehr.
      Ich drucke mit dem Canon T5050 so kann ich meine Fotos beliebig anpassen für meine Layouts. Zusätzlich verwende ich meist das Epson Papier Ehanced matt. Auf diesem Papier kann mann wunderbar stempeln und embossen. Für Unterwegs nehme ich den HP Sprocket Drucker. Qualitativ nicht so der Brüller dafür praktisch für Reisetagebücher.
      Den restlichen Teil zeige ich demnächst, habe erst gestern Abend den Einband dazu fertig gemacht.
      Liebe Grüße
      Anne

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